Bilder.Bücher.Bytes: Digitale Videostories

Die Podcastepisoden des Volkskunde-Kongresses “Bilder.Bücher.Bytes” 2007:
Julie Woletz untersucht aus der Perspektive einer Anthropologie des Medialen am Beispiel digitaler Videostories neue Formen und kulturelle Programme medialer Selbstbefähigung und Inszenierungen dokumentarischer Geschichten.
Im Gespräch mit Haro Heide gibt Sie kurze Einblicke in ihre Arbeit “Digitale Videostories – mediale Selbstbefähigung oder 15 Minuten Ruhm?” und verrät unter anderem, wie man mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst zu 15 Minuten Ruhm gelangen kann.

“Was bedeutet das überhaupt, wenn alle im Internet diskutieren? Die Frage ist: Wer sichert die Qualität? Ist die Mediatisierung des Alltags oder des Alltäglichen eher etwas Banales auf dem Niveau von Nachmittagstalkshows, oder eben nicht zwangsläufig? Ich habe versucht, das ein wenig kontrastierend gegenüberzustellen, weil es nicht nur um Ruhm oder Selbstdarstellung geht. Auch im kleinen Kreis nutzen Sie ja Medien für ihre kommunikativen Möglichkeiten, ohne dass eine massenmediale Öffentlichkeit gleich zwangsläufig das Kriterium ist.”


[Mehr über Julie Woletz und ihren Vortrag]

Es gibt noch keine Kommentare. Einen Kommentar schreiben: