Bilder.Bücher.Bytes: Erkenntnis als Inszenierung

Die Podcastepisoden des Volkskunde-Kongresses “Bilder.Bücher.Bytes” 2007:
Dr. Edmund Ballhaus hat die Hoffnung nicht verloren, dass der kulturwissenschaftliche Film auch ein Publikum außerhalb von Schulen und Universitäten erreichen kann. Im Interview mit Anne Böttcher erklärt Ballhaus – Akademischer Rat am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie in Götingen – dass jeder Film eine Inszenierung ist.

“Mein Anliegen ist es, dass sich die Schere zwischen dem wissenschaftlichen Film für Hochschulen und dem kulturwissenschaftlichen Dokument für Fernsehen, für eine große Öffentlichkeit, schließt. Mit einem guten, kulturwissenschaftlichen Film, der eine ganz eigene Machart hat, möchte ich trotzdem ein großes Publikum erreichen. Die Situation beim Dreh ist sowieso künstlich – aber wir können versuchen, eine Situation, die durch eine möglichst gute Feldforschung gepolstert ist, zu konstruieren. “

[Mehr über Edmund Ballhaus und seinen Vortrag]

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