Zur Mitgliederversammlung am 09. Februar 2019

Am Samstag, den 9. Februar 2019 fanden sich die Mitglieder der Gesellschaft zur Jahresversammlung im Fakultätssaal der Uni Mainz ein. Nach der Eröffnung trug Michael Simon für den Vorstand den Tätigkeitsbericht für das letzte Jahr vor, der in Auszügen bereits in der Einladung zur Versammlung nachzulesen ist. Es bleibt die Erkenntnis, dass das Jahr 2018 ein sehr produktives war, da sowohl zwei Ausgaben der Zeitschrift für Volkskunde in Rheinland-Pfalz als auch zwei neue Bände in unserer Buchreihe erschienen sind.

Nach Entlastung des Vorstands wurde Simone Schmitz M.A. zur neuen Kassiererin der Gesellschaft für ein Jahr gewählt. Sie ist seit 2014 Mitglied der Gesellschaft und studierte Kulturanthropologie/Volkskunde an der JGU. Derzeit ist sie Doktorandin im Graduiertenkolleg „Zeugenschaft. Episteme einer medialen und kulturellen Praxis“ in Mainz. Im Namen der Gesellschaft bedankte sich der 1. Vorsitzende bei der bisherigen Kassiererin Andrea Sell, die aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden ist.

Die für 2019 geplante Exkursion wird voraussichtlich am Samstag, den 6. Juli 2019 stattfinden und alle interessierten Mitglieder und Gäste nach Boppard in das Museum in der Kurfürstlichen Burg führen. Eine schriftliche Einladung wird rechtzeitig an alle Mitglieder ergehen.
Nach einer anregenden Pause mit Kaffee und Kuchen fand sich die Gruppe samt einigen Gästen ein, um dem Vortrag von Dr. Martina Schindelka zu lauschen, die sehr anregend und praxisnah vom Fernsehmachen aus kulturanthropologischer Sicht sprach. Fernsehprogramme spiegeln immer auch die Interessenslage der Gesellschaft wider, weshalb das Programmmachen einem Spagat gleicht – die Sendungen changieren zwischen Massentauglichkeit und Relevanz, in konkreten Beispielen: zwischen Kreuzfahrtcheck und Europawahl. Hinzu kommen die schwindenden Zuschauerzahlen bei den unter 50jährigen, die kaum noch lineares Fernsehen nutzen und sich ihr individuelles Programm auf unterschiedlichen Kanälen im Internet zusammenstellen. Damit waren aktuelle Herausforderungen angesprochen, die auch das Plenum zu lebhaften Diskussionen anregten.

Im Anschluss an den Vortrag wurde den Mitgliedern noch ein weiterer Programmpunkt mit der Buchvorstellung von Dr. Jonathan Roth geboten, dessen Dissertation über seine ethnografischen Erkundungen an der Basis der Politik als Band 17 der Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde kurz vor Weihnachten erschienen war.

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