2021

Entgegen aller Hoffnungen war auch in diesem Jahr kein direktes Zusammentreffen der im Verein zusammengeschlossenen Mitglieder möglich und die Corona-Entwicklungen führten dazu, dass weder eine Mitgliederversammlung abgehalten noch die Planungen für eine Exkursion in Angriff genommen werden konnten. Lediglich der Vorstand und der wissenschaftliche Beirat trafen sich am 4. Oktober im digitalen Raum, um den weiteren Geschäftsgang innerhalb der Gesellschaft zu besprechen. Ein personeller Wechsel fand im Vorstand statt: Dominique Conte, die 2020 das Amt der Kassiererin kommissarisch von Simone Schmitz übernommen hatte, trat die Verantwortung an Theresa Perabo ab, die im Auftrag des Vorstandes die Geschäfte der Gesellschaft ab diesem Jahr zu führen begann.

Das Thema der Zeitschrift lautete 2021 (36. Jahrgang) „Echolot Heimat. Erkundungen in einer Gefühlswelt der Gegenwart“ [Link]. Das Heft enthält die Ergebnisse der gleichnamigen Mainzer Tagung aus dem Frühjahr 2019. Weitere Beiträge in dieser Ausgabe wurden von Karl-Heinz Kohl, Marie Scheffler und Wolfgang Seidenspinner sowie Roxana Fiebig-Spindler und Martin Koch eingereicht. In der Buchreihe der Gesellschaft erschienen zwei Bände:

Band 21
Andrea Sell: Bewegung ist die beste Medizin. Alltagskulturwissenschaftliche Nachforschungen zur Trimm-Aktion des Deutschen Sportbundes, 300 Seiten.

Band 22
Julia Gehres: Fest, Event, Spektakel? Zur Inszenierung des venezianischen Karnevals im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse, 252 Seite.

Band 21 kam als jährliche Buchgabe für alle Mitglieder der Gesellschaft zum Versand. Die Arbeiten zur Veröffentlichung der 3. DVD in der Reihe „Dokumentarfilme aus der Mainzer Kulturanthropologie/Volkskunde“ konnten abgeschlossen werden:

Zara Rudow: Über Geschichte stolpern. Steine der Erinnerung an die Opfer der NS-Zeit in Mainz, 14 Min.

Wie in vielen anderen Bereichen des alltäglichen Lebens, in denen aufgrund von Corona Kontaktbeschränkungen erfolgten, wurden in diesem Jahr digitale Informationsangebote auch für die Gesellschaft von zunehmender Bedeutung. Genutzt werden konnte dafür die seit langer Zeit bestehende Homepage, die aber regelmäßig gepflegt und erweitert werden musste, um die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten. In besonderer Weise verdient gemacht hat sich um diese ehrenamtliche Aufgabe Leonie Schäfer, die auch nach ihrem Studienabschluss an der Mainzer Universität die übernommene Arbeit weiterführte und aus der Entfernung zuverlässig erledigte. Ihr sei dafür an dieser Stelle herzlich gedankt.