Sport, Kunst oder Spiritualität?

Sport, Kunst oder Spiritualität

Inhaltsverzeichnis
Mainzer Beiträge zur Kulturanthropologie/Volkskunde Band 6

David Bender
Sport, Kunst oder Spiritualität?
Eine ethnografische Fallstudie zur Rezeption japanischer budo-Disziplinen in Deutschland

Münster/New York/München /Berlin 2012
ISSN 1864-6387
ISBN 978-3-8309-2698-6
Preis: € 34,90
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In der hiesigen Gegenwartsgesellschaft sind zahlreiche Formen der Freizeitgestaltung anzutreffen, darunter auch die unter dem Begriff budo bekannten Kampfmethoden japanischer Herkunft. Disziplinen wie judo (Ringen), kendo (Fechten) und kyudo (Schießen) können in Deutschland auf eine langjährige Geschichte zurückblicken, in derenVerlauf sich verschiedene Adaptionen ausgebildet haben. Diese Studie gewährt Einblicke in den Alltag der Praktizierenden. Neben Theorie und Praxis des budo werden die Funktion und die soziokulturelle Bedeutung für die Akteure empirisch beleuchtet: Was motiviert den Einzelnen zur Beschäftigung mit dem budo? Welche Rolle spielt das Trainingsritual? Wie gestaltet sich der Umgang mit dem Körper? Inwiefern beeinflussen exotische Leitbilder die Lebenswelt der Rezipienten? Unter Zuhilfenahme ethnografisch-qualitativer Methoden gibt der Verfasser auf diese und weitere Fragen Antwort.

Autoreninfo
David Bender, Dr. phil., studierte Volkskunde, Japanologie und Vergleichende Religionswissenschaft in Bonn und Tokyo. Promotion 2011 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kulturanthropologie/Volkskunde mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen u. a. Identitätsforschung, Körperkultur und Spiritualität im interkulturellen Kontext.

Pressestimmen

“[...] Empfehlung für jeden [...], der mehr über die Hintergründe des Budō-Sports in Deutschland erfahren möchte.”

Japan-Magazin, 183-184/2013

“Sowohl für die Rezeption japanischer Sport- und Bewegungssysteme in Deutschland als auch für ethnografische Forschungsansätze in körperzentrierten Feldern ist David Benders Dissertation lohnende Lektüre.”

Sebastian Kestler-Joosten in: Zeitschrift für Volkskunde, II/2013

“Bender ist es gelungen, anhand japanischer Kampfkünste alle zentralen kulturwissenschaftlichen Fragestellungen, die es an das Phänomen der Rezeption praxisphilosophisch eingebetteter Körpertechniken aus fremdkulturellen Kontexten zu stellen gibt, zu bearbeiten.”

Birgit Huber in: Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde, LIX/2014